Unsere Schule

Die Kooperative Ganztags-Grundschule Comeniusstraße arbeitet

  • jahrgangsĂŒbergreifend
  • mit dem Konzept „Forschendes Lernen“ von Anfang an,
  • ohne Noten in allen JahrgĂ€ngen,
  • ohne Hausaufgaben in der traditionellen Form.
  • ‹PreistrĂ€ger 2013 des Deutschen Schulpreises

„Erstes und letztes Ziel unserer Didaktik soll es sein, die Unterrichtsweise aufzuspĂŒren und zu erkunden, bei welcher die Lehrer weniger zu lehren brauchen, die SchĂŒler dennoch mehr lernen.“

Johann Amos Comenius

Unser Leitbild

„Erstes und letztes Ziel unserer Didaktik soll es sein, die Unterrichtsweise aufzuspĂŒren und zu erkunden, bei welcher die Lehrer weniger zu lehren brauchen, die SchĂŒler dennoch mehr lernen.“ ‹Johann Amos Comenius

Respekt, Toleranz und Hilfsbereitschaft

In unserer Schule‹ streben wir an, einander mit WertschĂ€tzung und Respekt zu begegnen. Toleranz, Hilfsbereitschaft und gegenseitige UnterstĂŒtzung haben einen hohen Stellenwert.
 
Wir legen Wert auf einen achtungsvollen Umgang miteinander und friedliche Konfliktlösungen.

Demokratie und Eigenverantwortung

In unserer Schule ‹sind wir Teil einer demokratischen Gesellschaft. Deshalb fördern wir die Mitverantwortung in unserer Gemeinschaft.

Wir entwickeln Arbeitsweisen und Strukturen, in denen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zunehmend selbstverantwortet und selbstgesteuert ihr Lernen und ihre Schule gestalten können.

Ein besonderes Anliegen sind uns offene, fĂ€cher- und altersĂŒbergreifende Lernformen und projektorientierter Unterricht.

Individuelle Lernwege und Ressourcen

In unserer Schule‹ streben wir an, die Vielfalt, die Ressourcen und die Lernwege der Kinder in den Mittelpunkt unserer pĂ€dagogischen Überlegungen zu stellen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten möchten wir allen Kindern optimale Bildungschancen geben. Durch individuelle LernplĂ€ne und forschendes Lernen werden Kompetenzen entwickelt. Wir fördern, fordern und wĂŒrdigen die individuellen Leistungen der Kinder im kognitiven, emotionalen und sozialen Bereich und stehen den Kindern als kompetente Ansprechpartner zur VerfĂŒgung.

Ein zweites Zuhause

In unserer Schule‹ streben wir an, den Kindern als Offene Ganztagsschule ein zweites Zuhause zu geben.

Lernen findet an unterschiedlichen Lernorten im Schulhaus und im Umfeld statt. Dabei achten wir besonders beim Raum als drittem PÀdagogen auf QualitÀt und entwickeln einen Lebens- und Erfahrungsraum, in dem die Kinder durch eine vertraute und anregende Umgebung motiviert werden, vielfÀltige Bildungs- und Freizeitangebote wahrzunehmen.

Auch durch ein lebendig gestaltetes Schulleben, immer wiederkehrende Rituale und Feiern kann Gemeinschaft erlebt werden. Einen besonderen Schwerpunkt setzen wir bei Inhalten aus den Bereichen Kunst und Kultur.

Gemeinsam, offen und konstruktiv

In unserer Schule‹ streben wir an, im Sinne einer Erziehungspartnerschaft mit den Eltern (bzw. Erziehungsberechtigten) als den wichtigsten Bezugspersonen der Kinder offen, kreativ und konstruktiv zusammenzuarbeiten.

Die Kraft der Gemeinschaft

In unserer Schule‹ streben wir an, als Teil einer vernetzten Kultur im östlichen Ringgebiet und darĂŒber hinaus mit anderen Schulen, KindertagesstĂ€tten, Einrichtungen der Jugendhilfe, kulturellen Einrichtungen und weiteren Institutionen zusammenzuarbeiten.

In unserer Schule ‹arbeiten wir auf allen Ebenen als Team zusammen. Wir entwickeln Arbeitsformen, in denen wir uns gegenseitig fördern, beraten, unterstĂŒtzen und austauschen.

Wir bleiben in Bewegung

Wir streben eine lernende Schule an, ‹in der wir Anteil an pĂ€dagogischen und schulpolitischen Diskussionen nehmen, unsere Ziele ĂŒberprĂŒfen, wissenschaftliche Begleitung nutzen und unsere fachlichen und pĂ€dagogischen Kompetenzen weiter entwickeln.

Kurzkonzept unserer Schule

„Erstes und letztes Ziel unserer Didaktik soll es sein, die Unterrichtsweise aufzuspĂŒren und zu erkunden, bei welcher die Lehrer weniger zu lehren brauchen, die SchĂŒler dennoch mehr lernen.“

Was macht die Grundschule Comeniusstraße aus? In den vergangenen Jahren haben wir besonders intensiv daran gearbeitet, guten Unterricht in einer kindgerechten, lebendigen Schule zu verwirklichen, in der sich alle Lernenden in ihrer IndividualitĂ€t angenommen fĂŒhlen.

Dabei haben wir immer wieder unter Beweis gestellt, dass wir bereit sind, uns von alten Konzepten zu verabschieden und neue Bilder ĂŒber Lehren und Lernen zu entwerfen.

Auf dem Weg zu einem „Haus des Lernens und Lebens“ mit einer verĂ€nderten Lernkultur, in der Lernen auch als soziales Lernen, als produktives und kreatives Lernen aufgefasst und in der die Leistungen aller Kinder entwickelt und gewĂŒrdigt werden, haben wir an mehreren wichtigen Bausteinen gearbeitet.

Ein wesentlicher Baustein einer guten Schule ist guter Unterricht, der auf unterschiedlichen Leistungsniveaus angelegt ist…

und in dem allle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, gemessen an ihren Voraussetzungen gute Leistungen erzielen können. Einen hohen Stellenwert hat fĂŒr uns das selbststĂ€ndige Denken und Handeln in offenen, schĂŒlerorientierten Situationen und das eigenstĂ€ndige Entdecken und Recherchieren in ganzheitlichen Projekten und Vorhaben, in denen das Leben gelernt werden kann. Wir stellen die StĂ€rken unserer Kinder in den Focus und finden und fördern die Begabungen unserer SchĂŒlerinnen und SchĂŒler. Auch nehmen wir an Wettbewerben, AuffĂŒhrungen und Ausstellungen teil.

FortwĂ€hrend arbeiten wir an der Verwirklichung einer bewegten Schule, in der sich Lernen mit allen Sinnen vollziehen kann, denn der „der Anfang der Kenntnis muss immer von den Sinnen ausgehen
. Daher gilt als goldene Regel fĂŒr alle Lehrenden: Alles soll, wo immer möglich den Sinnen vorgefĂŒhrt werden.“ Diesen Grundgedanken unseres Namensgebers beherzigend, arbeiten wir fortwĂ€hrend an der Realisierung einer Schule, in der Kinder denken, handeln, mit allen Sinnen wahrnehmen und fĂŒhlen und sich mit Freude bewegen können. So haben wir den Schulhof umstrukturiert und werden auch noch zukĂŒnftig weiterhin versuchen, ihn kindgerecht umzugestalten. Auch ein Schulgarten und eine Wasserlandschaft sind mit tatkrĂ€ftiger UnterstĂŒtzung von Mitarbeitern des Kinderhauses Brunsviga, Eltern, Kindern und LehrkrĂ€ften angelegt worden.

Seit vielen Jahren schon haben wir keine Schulklingel mehr. Zum Ende der Pause lĂ€uten die Kinder der vierten Klassen mit einer Handglocke, so dass alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler und LehrkrĂ€fte wissen, dass nun der Unterricht wieder beginnt.

Die musisch-kreative Entwicklung der uns anvertrauten Kinder ist uns wichtig. Deswegen erhalten unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler vielfĂ€ltige Anregungen, sich fantasievoll zu betĂ€tigen: im Kunstunterricht und in kĂŒnstlerischen Projekten, beim gemeinsamen Musizieren beispielsweise im Chor unserer Schule, im Rahmen unseres Konzepts „Jedem Kind ein Instrument“, beim Theaterspiel mit unseren TheaterpĂ€dagogen, beim Tanzen mit der TanzpĂ€dagogin,  in unseren „Ateliers“ und im Rahmen der Besuche von Theatern und Museen.

Unsere Schule soll eine Schule fĂŒr alle Kinder unseres Schulbezirks sein. Wir nehmen an der SonderpĂ€dagogischen Grundversorgung teil. Sie beinhaltet die sonderpĂ€dagogische Förderung in der zustĂ€ndigen Grundschule von lernbeeintrĂ€chtigten und sprachauffĂ€lligen Kindern und solchen mit Verhaltensproblemen. Gleichzeitig soll durch frĂŒhzeitige Hilfe und UnterstĂŒtzung Defiziten entgegen gewirkt werden (siehe hierzu auch SonderpĂ€dagogische Grundversorgung). DarĂŒber hinaus gehören wir einem Kooperationsverbund von mehreren Schulen an, dessen wichtiges Ziel es ist, besonders begabte SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zu begleiten und zu fördern.

Die intensiven Diskussionen im Zusammenhang mit der EinfĂŒhrung des Schulversuchs „Lernen unter einem Dach“ fĂŒhrten uns auf die „PĂ€dagogik der Vielfalt“, die dem altersgemischten Lernen zugrunde liegt. Seit  einigen Jahren arbeiten wir an diesem Thema. Im Schuljahr 2016 / 17 haben wir unser pĂ€dagogisches Konzept umgestellt und praktizieren nun in allen sechzehn Lerngruppen das jahrgangsĂŒbergreifende Lernen in allen FĂ€chern.

Wir wollen außerdem die Mehrsprachigkeit an den Beispielen der englischen Sprache bereits ab der 1. Klasse anbahnen und fördern und interkulturelles Lernen initiieren. So haben unsere Kinder ab dem ersten Jahrgang Englischunterricht.

Möchten Sie mehr erfahren? Dann schauen Sie unseren kleinen Film an, der im Rahmen unserer Netzwerkarbeit GanztĂ€gig lernen gedreht worden ist. Er kann hier angesehen werden.  Auch hier (Artikel im Rahmen unserer Mitgliedschaft GanztĂ€gig lernen) und hier (PreistrĂ€ger-Schulen des Deutschen Schulpreises im Interview) erfahren Sie mehr.

Tages- und Wochenstruktur

Unsere Schule ist morgens ab ca. 7.15 Uhr geöffnet. FĂŒr alle Kinder beginnt der Unterricht um 8.00 Uhr. Die Woche beginnt fĂŒr die Kinder jeweils mit einer Planungsrunde fĂŒr die Woche.

Am Freitag finden in der Klasse ein WochenrĂŒckblick und der Klassenrat als Abschluss statt. TĂ€glich findet in allen Flurgemeinschaften eine doppelstĂŒndige Lernzeit statt, in der vorwiegend Inhalte aus den FĂ€chern Deutsch, Mathematik und dem individuellen Forschen bearbeitet werden. In dieser Zeit sollen individuelle, auf das Kind abgestimmte Inhalte im Mittelpunkt stehen.

Unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler dokumentieren die Inhalte des Unterrichts in einem  Schultagebuch. Dabei lernen die Kinder sich erreichbare Ziele zu setzen, werden in die EinschĂ€tzung ihres Lernens und Leistens einbezogen und die Selbstreflektionskompetenz wird entwickelt. Insgesamt leisten die SchultagebĂŒcher einen wertvollen Beitrag zur StĂ€rkung der persönlichen Lernkompetenzen und der Lernautonomie. FĂŒr die LehrkrĂ€fte können die SchultagebĂŒcher substantielle Informationen fĂŒr die Erstellung individueller Förder- und Fordermaßnahmen geben.

Förderung fĂŒr alle Kinder

Wir wollen eine Schule fĂŒr alle Kinder unseres Schulbezirks und gegebenenfalls darĂŒber hinaus sein. Daher arbeiten wir schon seit vielen Jahren inklusiv und fördern sowohl Kinder mit besonderen Begabungen als auch Kinder mit BeeintrĂ€chtigungen.

An unserer Schule arbeiten zwei FörderschullehrkrĂ€fte im Rahmen des Konzepts „SonderpĂ€dagogische Grundversorgung“, die in Kooperation mit den GrundschullehrkrĂ€ften Kinder fördern, die Probleme in den Bereichen Lernen, Verhalten und / oder Sprache aufweisen. NatĂŒrlich wollen wir auch durch frĂŒhzeitige Hilfe und UnterstĂŒtzung Defiziten vorbeugend entgegen wirken.

Durch unsere Teilnahme an der SonderpÀdagogischen Grundversorgung werden Kinder mit den o.a. Förderbedarfen nicht aus ihrem Umfeld genommen, sondern können gemeinsam mit den anderen Kindern unseres Schulbezirks unsere Schule besuchen.

Kindern mit AuffĂ€lligkeiten im Verhalten versuchen wir seit Beginn des Schuljahres 12/13 mit einem besonderen Konzept zu begegnen. Jeweils tĂ€glich von 10 – 11.00 Uhr findet in einer Kleingruppe eine besondere Förderung fĂŒr diese Kinder statt. Die Inhalte dieser Stunde sind darauf ausgerichtet, die Ideen der Kinder flexibel aufzunehmen und die emotionale und soziale Entwicklung der Kinder so zu fördern, dass ihre individuelle Lern- und Leistungsbereitschaft weiterentwickelt und gestĂ€rkt wird und zur Entwicklung eines positiven Selbstbildes beitragen.

Die Umsetzung dieser Ziele erfolgt durch produktive und herausfordernde Aufgaben, beispielsweise der Herstellung von PausenspielgerĂ€ten fĂŒr die Schulkameradinnen und Kameraden oder Arbeiten an unserer Wasserlandschaft.

DarĂŒber hinaus gibt es seit vielen Jahren eine Reitfördergruppe. Hier steht nicht die Ausbildung im Reitsport im Vordergrund,  sondern die individuelle Förderung ĂŒber das Pferd.  Besonders Kinder mit einem gering ausgeprĂ€gten Selbstbewusstsein und / oder Kinder, die eine motorische Förderung benötigen, nehmen daran teil.

Das Erkennen und Fördern besonderer Begabungen gehört auch zu den  Aufgaben einer Grundschule. So haben wir gemeinsam mit einigen  benachbarten Schulen zum Schuljahr 2003/2004 die GrĂŒndung eines  Kooperationsverbundes zur Förderung besonders begabter Kinder bei der  Landesschulbehörde Braunschweig beantragt.  Seitdem arbeiten wir mit dem  Wilhelm Gymnasium, den Grundschulen Edith Stein, Heinrichstraße und  Klint und dem Kindergarten St. Magni an unserem gemeinsamen Konzept zur  Förderung von besonders begabten Kindern. Hier können Sie mehr ĂŒber unsere Arbeit erfahren: Kooperationsverbund Braunschweig I.

In der Grundschule Comeniusstraße haben wir in den letzten Jahren viele Enrichmentangebote entwickelt, um besondere Begabungen zu fördern.  So haben wir zusĂ€tzliche regelmĂ€ĂŸige Forderstunden fĂŒr mathematisch  begabte Kinder eingerichtet . Unsere Förderung in diesem Bereich ist  besonders erfolgreich. 2009 haben wir den Schulpreis der  „Mathematikolympiade“ gewonnen und im Jahr 2012 den 2. Platz erzielt.  Auch in den anderen Jahren haben viele unserer SchĂŒlerinnen und SchĂŒler  Medaillen gewonnen.

Um sprachlich gut begabte Kinder zu fördern, bieten wir in unserem  Nachmittagsangebot fremdsprachliche Arbeitsgemeinschaften an. So gibt es  eine Spanisch-AG, eine TĂŒrkisch-AG und eine English Drama-Group. Kinder  mit unterschiedlichsten Begabungen finden zusĂ€tzliche spannende  Angebote in unserer OGS. So gibt es Experimentier-AGs, verschiedene  Kreativ-AGs, eine Schach-AG, Instrumentalunterricht, eine Trickfilm-AG, Yoga, eine Mittelalter-AG und Vieles mehr. Bitte schauen Sie auch einmal unsere AG-Angebote an (PDF-Datei). Dort können Sie einen Überblick ĂŒber unsere weiteren Angebote in Sport, Musik, Tanz , Theater und Vielem mehr erhalten.

JahrgangsĂŒbergreifend

JÜL – JahrgangsĂŒbergreifendes Lernen – 1, 2, 3, 4 – wir sind alle hier

Die intensiven Diskussionen im Zusammenhang mit der EinfĂŒhrung des Schulversuchs „Lernen unter einem Dach“ und die Notwendigkeit der Differenzierung udn Individualisierung fĂŒhrten uns schon vor vielen Jahren auf die „PĂ€dagogik der Vielfalt“, die dem altersgemischten Lernen zugrunde liegt. Seitdem haben wir fĂŒr alle FĂ€cher Bausteine fĂŒr ein jahrgangsĂŒbergreifendes Konzept von Jahrgang 1 – 4 entwickelt. Im Jahr 2016 war es dann so weit. In allen sechzehn Lerngruppen arbeiten wir seit dem Beginn des Schuljahres 2016/17 in allen FĂ€chern  jahrgangsĂŒbergreifend.

FĂŒr die EinfĂŒhrung von jahrgangsgemischten Lerngruppen sprachen viele GrĂŒnde resp. Vorteile. Unter anderem ist es beispielsweise leichter möglich vorausgreifende Lerngelegenheiten fĂŒr leistungssarke SchĂŒlerinnen und SchĂŒler als auch Hilfestellungen und mehr Zeit zum vertiefenden Lernen fĂŒr leistungsschwĂ€chere Kinder  zu schaffen. Sowohl das Überspringen als auch die Wiederholung eines Jahrgangs sind darĂŒber hinaus ganz unproblematisch. Die Kinder verbleiben einfach in dem vertrauten BeziehungsgefĂŒge ihrer Lerngruppe. DarĂŒber hinaus ergeben sich viele weitere GrĂŒnde und Vorteile des JĂŒL. Mehr dazu können Sie hier (PDF-Dokument, ca. 71 KB) erfahren.

Forschen von Anfang an

Unser Konzept basiert auf der Annahme der Hirnforschung, dass jedes Kind ein Forscher und Entdecker ist und jedes Kind lernen will.

Es lernt am effektivsten, wenn es selbst erforschen darf, was es wissen möchte. Zentraler Baustein unseres Konzepts ist daher, dass die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler von der 1. Klasse an in der zweistĂŒndigen Lernzeit  an sie interessierenden Themen forschen. Durch diese Methode des selbstgesteuerten Lernens wird das Lernen in die HĂ€nde der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler gegeben, sie konstruieren gleichsam ihre Lernprozesse selbst. Dabei geht die Individualisierung vom Kind aus. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Kinder motivierter arbeiten, das Lernen nachhaltiger ist und die Eigenverantwortung, SelbstĂ€ndigkeit, Selbst- und Sachkompetenz zunehmen.  Im 1. Jahrgang ist die Forscherzeit noch eng verknĂŒpft mit dem Lese – und Schreiblehrgang.

FĂŒr die EinfĂŒhrung von jahrgangsgemischten Lerngruppen sprachen viele GrĂŒnde resp. Vorteile. Unter anderem ist es beispielsweise leichter möglich vorausgreifende Lerngelegenheiten fĂŒr leistungssarke SchĂŒlerinnen und SchĂŒler als auch Hilfestellungen und mehr Zeit zum vertiefenden Lernen fĂŒr leistungsschwĂ€chere Kinder  zu schaffen. Sowohl das Überspringen als auch die Wiederholung eines Jahrgangs sind darĂŒber hinaus ganz unproblematisch. Die Kinder verbleiben einfach in dem vertrauten BeziehungsgefĂŒge ihrer Lerngruppe. DarĂŒber hinaus ergeben sich viele weitere GrĂŒnde und Vorteile des JĂŒL. Mehr dazu können Sie hier (PDF-Dokument, ca. 71 KB) erfahren.

Musisch - kreative Erziehung

Die Grundschule Comeniusstraße fĂŒhrt im besonderen Maße kulturelle AktivitĂ€ten – auch außerhalb der Schule – durch.

So trĂ€gt die gĂŒnstige Lage unserer Schule mit ihrer NĂ€he zu verschiedenen Theatern dazu bei außerschulische Lernorte, wie Museen, Theater Galerien zu besuchen.

Alle drei Jahre gibt es in der Grundschule Comeniusstraße das Projekt „Junge Kunst im alten Schulhaus“. Ein KĂŒnstler oder eine KĂŒnstlerin werden engagiert, der / die zuerst das Lehrerkollegium in einem Workshop in seine / ihre Technik einfĂŒhrt. Danach findet in einer Projektwoche die praktische Arbeit mit der KĂŒnstlerin oder dem m KĂŒnstler, den LehrkrĂ€ften, eventuell Eltern und den Kindern Klassen statt. Und zum Abschluss gibt es eine richtige Vernissage, in der die Arbeiten der Kinder zusammen mit ausgewĂ€hlten Werken des KĂŒnstlers / der KĂŒnstlerin ausgestellt werden. Durch den regelmĂ€ĂŸigen Turnus dieses Projektes kommt jedes Kind der Schule mindestens einmal in den Genuss dieser Veranstaltung.

Ebenfalls im Dreijahresrhythmus fĂŒhren wir „Musische Tage“ durch. In den letzten Jahren wurden beispielsweise eigens fĂŒr unsere Schule komponierte Musicals unter der Leitung von GĂŒnter Westenberger aufgefĂŒhrt.

Seit mehreren Jahren gibt es einen engen Kontakt und seit kurzem auch einen Kooperationsvertrag zum Kunstmuseum Wolfsburg. Unter kindgerechter museumskunstpĂ€dagogischer Begleitung konnten schon mehrere große Ausstellungen von allen Schulkindern der Grundschule Comeniusstraße besucht werden. Die Kinder können jedoch nicht nur schauen, sondern haben im Museum die Möglichkeit, ihre EindrĂŒcke in eigenes schöpferisches Tun direkt im Anschluss an den Museumsgang einfließen zu lassen.

 Nicht nur Kunst der Moderne und zeitgenössische Kunst können unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler kennen lernen. Auch die Braunschweiger Museen besuchen wir hĂ€ufig und nehmen dort museumspĂ€dagogische Angebote wahr.

Seit vielen Jahren pflegen wir eine enge Kooperation mit dem Staatstheater Braunschweig. Im Rahmen des Kooperationsvertrages „Theaterfieber“ besuchen wir viele AuffĂŒhrungen des Kindertheaters und ĂŒbernehmen Patenschaften fĂŒr StĂŒcke. Das bedeutet, dass eine TheaterpĂ€dagog*in zu uns in die Schule kommt und mit einer Klasse zu einem bestimmten StĂŒck arbeitet. Alle vier Jahre besuchen die Kinder das Staatstheater, werfen eine Blick hinter die Kulissen, lernen die verschiedenen Professionen des Theaters kennen, besichtigen die verschiedenen WerkstĂ€tten und erleben den Aufbau eines BĂŒhnenbildes. Im Rahmen der Kooperation mit dem Staatstheater besuchen alle Klassen 2 x jĂ€hrlich AuffĂŒhrungen des Kinder- und Jugendtheaters.

Die musikalische Ausbildung unserer Kinder ist uns sehr wichtig. Deshalb möchten wir möglichst vielen Kindern, die Möglichkeit geben, ein Instrument zu erlernen. In der „Offenen Ganztagsschule“ erteilen ausgebildete Musiklehrer*Innen und Orchestermusiker*Innen Unterricht auf verschiedenen Instrumenten (Blockflöte, Querflöte, Altflöte, Klavier, Violine, Klarinette, Cello, Trompete)

Die verschiedenen AktivitÀten im musisch-kulturellen Bereich sollen es den Kindern ermöglichen, die Vielfalt und die Gestaltbarkeit der Welt mit allen Sinnen zu erfahren.

Ganztagsschule

Gemeinsam mit Ute Wasserbauer und ihren Kolleginnen und Kollegen vom Kinderhaus der Brunsviga und Frau Professor Dr. JĂŒrgens der Technischen UniversitĂ€t Braunschweig des Lehrstuhls der PĂ€dagogischen Psychologie und ihren Mitarbeiterinnen entwickelten wir das Konzept fĂŒr unsere „Offene Ganztagsschule.“

Gemeinsam mit Ute Wasserbauer und ihren Kolleginnen und Kollegen vom Kinderhaus der Brunsviga und Frau Professor Dr. JĂŒrgens der Technischen UniversitĂ€t Braunschweig des Lehrstuhls der PĂ€dagogischen Psychologie und ihren Mitarbeiterinnen entwickelten wir das Konzept fĂŒr unsere „Offene Ganztagsschule.“

Dank der UnterstĂŒtzung der Stadt Braunschweig und des Landes Niedersachsen realisieren wir nun mit dem Team des Kinderhauses Brunsviga und weiteren wichtigen Kooperationspartnern unser Konzept der Ganztagsschule nach dem Braunschweiger Modell. Sind Sie neugierig geworden? Dann lesen Sie bitte hier weiter.

Lernentwicklung und Berichte

Leistung ist uns ausgesprochen wichtig. Entsprechend der individuellen Voraussetzungen eines Kindes fördern und fordern wir die kognitiven, sozialen und emotionalen Leistungen der Kinder.

Alle Kinder unserer Schule sollen positive Lernerfahrungen sammeln, Vertrauen in die eigene LeistungsfĂ€higkeit entwickeln und Lernanstrengungen als lohnend erleben können. Deshalb war fĂŒr uns ein bedeutsamer Schritt zur Verwirklichung eines „pĂ€dagogischen Leistungsbegriffs“ die IntensitĂ€t regelmĂ€ĂŸiger LernentwicklungsgesprĂ€che und die Erteilung von aussagekrĂ€ftigen und motivierenden Zeugnissen, in denen der individuelle Lern- und Entwicklungsprozess der Kinder eingehend beschrieben wird.

In der 1. Klasse erhalten die Kinder erstmalig am Ende des Schuljahres ein Zeugnis. Die Zeugnisse, die die Kinder am Ende des 1. und 2. Schuljahres erhalten, sind „Berichtszeugnisse“ bzw. „Lernstandsbeschreibungen“.  Aufgrund des Erlasses der Landesregierung vom 03.05.2016 hat die Gesamtkonferenz unserer Schule nach intensiven Diskussionen den Beschluss gefasst, auch im 3. und 4. Jahrgang ohne  Noten zu arbeiten. Alle unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler erhalten ein Berichtszeugnis. Nach wie vor befinden wir uns stĂ€ndig mit unseren SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern in einem Lerndialog, beispielsweise werden im Rahmen unserer Kindersprechstunde die erbrachten Leistungen eines jeden Kindes rfelektiert und  die nĂ€chsten ndividuellen Ziele und Lernschritte vereinbart.

HĂ€usliche Übungen

Schule ohne Hausaufgaben – Studien, unter vielen anderen die Metastudie „Visible Learning – Lernen sichtbar machen“ von John Hattie 2009 zeigen, dass Hausaufgaben den Lernerfolg von Kindern nur sehr wenig fördern.

In der Studie von Hattie, in der er 138 EinflussgrĂ¶ĂŸen auf das kognitive Lernen untersuchte, erreichte die Erteilung von Hausaufgaben einen Wert von 0,29 und den Rang 73 von 138.1 Da auch weitere Studien zu dieser Erkenntnis kamen, haben wir bereits vor vielen Jahren auf die Erteilung von Hausaufgaben im traditioneller Form verzichtet.

SelbstverstĂ€ndlich arbeiten auch unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zu Haus – sie forschen, recherchieren, lesen, knobeln, dies aber motiviert und selbstbestimmt.

Weitere Informationen zu hĂ€uslichen Übungen in der Grundschule Comeniusstraße finden Sie in diesem Text (PDF-Dokument, ca. 140 KB).

1 Aus: Die Hattie-Studie. Hintergrundartikel von Ulrich Steffens und Dieter Höfer zur Studie von John Hattie (PDF-Dokument, ca. 460 KB).

Demokratisches Lernen

Kindersprechstunde – Uns ist wichtig, dass unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler Verantwortung fĂŒr ihr Lernen ĂŒbernehmen.

Daher mĂŒssen die Kinder auch an der Erarbeitung von Zielen fĂŒr ihre weitere Entwicklung und an der Auswahl geeigneter Lernangebote beteiligt werden. Dank der Entscheidung der Landesregierung, die Offenen Ganztagsschulen mit mehr Stunden zu versorgen, haben wir fĂŒr diesen bedeutsamen dialogischen Prozess nun mehr Zeit.

In unserer neu eingerichteten Kindersprechstunde – Beraten und Fördern, die nachmittags in der Zeit von 13.30 – 15.00 Uhr durch die Klassenlehrkraft durchgefĂŒhrt wird, werden wir jedes Kind mindestens zweimal pro Schuljahr zur Kindersprechstunde einladen. Es wird ein kurzes kindgerechtes Protokoll gefĂŒhrt, das das Kind zur Einsicht mit nach Hause bringt.

Sozialarbeit & Beratung

Sozialarbeit — Hakan Köseoglu

Zu den Schwerpunkten meiner Arbeit gehören:

FĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler:

  • Beratung bei Schulschwierigkeiten
  • UnterstĂŒtzung bei Problemen und Konflikten mit Freund*innen, Eltern, Lehrer*innen
  • Hilfe bei der Organisation von eigenen Strukturen fĂŒr den Schulalltag
  • Vermittlung passender UnterstĂŒtzungsangebote



Planung und DurchfĂŒhrung von pĂ€dagogischen Angeboten fĂŒr Eltern:

  • Hilfe und Beratung bei schulischen Schwierigkeiten
  • Begleitung bei GesprĂ€chen zwischen Elternhaus und Schule
  • Einleitung und Vermittlung weiterfĂŒhrender Hilfsangebote, wie beispielsweise Fördermöglichkeiten, Beratungsstellen, etc.


FĂŒr LehrkrĂ€fte:

  • Beratung und UnterstĂŒtzung in Problemlagen
  • Möglichkeit von Klassenbesuchen und Teilnahme an den Unterrichtsstunden zur UnterstĂŒtzung oder fĂŒr gezielte Beobachtungen
  • Angebot der Teilnahme an Lehrerkonferenzen, Elternabenden,
    Elternsprechtagen, Klassen- und Schulkonferenzen sowie
    Schulveranstaltungen und Netzwerkarbeit

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und den Kindern! Sie
finden mich im Beratungszimmer Raum B-007 (im Neubau im Erdgeschoss). 

Unsere Auszeichnungen

Ausgezeichnete Demokratieschule

Nun ist es offiziell: Wir sind eine „Ausgezeichnete Demokratieschule in Niedersachsen“. Geehrt werden wir fĂŒr unsere vielen Projekte, unsere pĂ€dagogische Grundhaltung und unsere Art des

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Unser Team

Kollegium 2022/2023
Brunsviga-Team
Sekretariat
Frau KrÀmer, Frau Schwarz
Hausmeister
KĂŒchenchefin
Fr. Richei

Beratungslehrerin

Beratungslehrerin Anke Dölger

Ich stehe als Beratungslehrerin allen an Schule beteiligten Personen (Kindern, Eltern, LehrkrĂ€ften und pĂ€dagogischen MitarbeiterInnen) ergĂ€nzend zum Beratungsangebot aller LehrkrĂ€fte und pĂ€dagogischen MitarbeiterInnen fĂŒr Beratung zur VerfĂŒgung.

Mögliche BeratungsanlÀsse können Lern-, Leistungs- oder Verhaltensprobleme eines Kindes, soziale Konflikte, Probleme mit anderen an Schule beteiligten Personen oder eine angespannte familiÀre Situation, die sich auf die schulische Situation eines Kindes auswirkt, sein.

Mit der angebotenen Beratung kann ich Sie bei der KlĂ€rung einer Problemsituation sowie der Suche nach Problemlösungen unterstĂŒtzen, also „Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten. FĂŒr die Beratung nehmen wir uns ausreichend Zeit und Ruhe. Schnelle RatschlĂ€ge oder Rezepte zur Problemlösung zwischen TĂŒr und Angel kann ich nicht anbieten.

Im Rahmen der angebotenen Beratung halte ich mich an folgende Leitlinien:

  • Freiwilligkeit: Eine Beratung, die Fortsetzung einer begonnenen
    Beratung sowie die Umsetzung der erarbeiteten Lösungen sind immer
    freiwillig. Niemand kann zu einer „Zwangsberatung verdonnert“ werden.
 
  • Vertraulichkeit: Alles, was in der Beratung besprochen wird sowie
    die Tatsache, dass eine Beratung wahrgenommen wird, sind vertraulich.
 
  • UnabhĂ€ngigkeit: Sie bestimmen den Ablauf der Beratung mit mir
    gemeinsam. Dabei gibt es keine Vorgaben durch z.B. die Schulleitung oder
    andere am Problem beteiligte Personen.
  • Verantwortungsstrukturen beachten: GrundsĂ€tzlich beraten und
    unterstĂŒtzen alle LehrkrĂ€fte und pĂ€dagogischen MitarbeiterInnen die
    Kinder und Eltern unserer Schule. Mein Angebot ergÀnzt diese TÀtigkeit.
    Vor der Beratung ist darum zunÀchst gemeinsam zu klÀren, ob
    möglicherweise andere Personen bei dem jeweiligen Problem fĂŒr die
    Beratung zustÀndig sind.


Termine

Zur Vereinbarung eines Termins sprechen Sie mich an oder schreiben mir eine E-Mail:

a.doelger@gs-comenius.de.

SchĂŒlerrat

„Die Partizipationskultur an einer Schule kennzeichnet, das zeigt die Bedeutung der Dimension des Schulklimas in vielen Analysen, ganz wesentlich die schulischen Umgangsformen. Schulen, an denen die Gremien der SchĂŒlervertretung aus Sicht der SchĂŒler eine große Bedeutung haben, sind weniger durch AuslĂ€nderfeindlichkeit und Gewalt belastet, als Schulen, an denen diese Gremien aus Sicht der Jugendlichen keinen wirklichen Einfluss haben. Auch die Schulfreude ist an Schulen höher, in denen eine hohe Partizipationskultur gepflegt wird. Man geht lieber an Orte und zu Veranstaltungen, ĂŒber deren Gestaltung man mitbestimmen kann.“

1 Aus: „Handlungsempfehlungen fĂŒr die Schule. Ergebnisbericht aus dem Forschungsprojekt Jugend und Demokratie in Sachsen-Anhalt“

Demokratie und Eigenverantwortung

Demokratische Schulen sind durch eine lebhafte Alltagskultur der Beteiligung und Mitsprache auf möglichst zahlreichen schulischen und unterrichtlichen Feldern gekennzeichnet – im Unterricht und auf dem Pausenhof, in den Gremien der Lehrer- und Elternschaft und in der SchĂŒlervertretung.

Die Kinder lernen ihre Angelegenheiten selbstverantwortlich zu regeln. Das fĂŒhrt zu einer StĂ€rkung des Selbstbewusstseins, sie lernen miteinander zu kommunizieren, ihre Meinung zu vertreten und zu begrĂŒnden.

Mitgestaltung des Schullebens

Jedes Kind ist ein wichtiges Mitglied seiner Klassengemeinschaft, in der eine GesprĂ€chskultur entwickelt wird, Regeln besprochen und gesetzt und Achtung und VerstĂ€ndnis und Toleranz gelernt werden. Wir wollen grundsĂ€tzlich das GemeinschaftsgefĂŒhl stĂ€rken, eine GesprĂ€chskultur schaffen und demokratische Strukturen entwickeln.

Freitagmittag: Klassenrat!

Ein Baustein, um diese Ziele zu erreichen, ist der Klassenrat, der in der Regel Freitagmittag in allen Klassen stattfindet. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler reflektieren die Ereignisse und Lerninhalte der vergangenen Woche, diskutieren, beraten und entscheiden ĂŒber aktuelle Probleme, ĂŒber die Regeln und GrundsĂ€tze ihres Zusammenlebens, berichten aus dem SchĂŒlerrat und entwickeln Themen fĂŒr den SchĂŒlerrat.

AktivitÀten, Unterrichtsthemen und Projekte planen

Gegenstand der Klassenratsthemen sind nicht die Konflikte einzelner SchĂŒlerinnen und SchĂŒler. Es werden gemeinsame AktivitĂ€ten geplant wie AusflĂŒge, Klassenfahrten. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler werden in die Planung von Unterrichtsinhalten und Projekten und in die Gestaltung ihres Klassenraumes einbezogen.

Unser SchĂŒlerrat trifft sich regelmĂ€ĂŸig. Die Kinder beraten ĂŒber viele Bereiche des Schullebens. Das kann die Gestaltung des Schulhofes sein, die Sauberkeit der Schule, das Stillekonzept oder das Projekt im FrĂŒhjahr.

Selbstentwickelte Regeln

Folgende Regeln haben sich bisher entwickelt und bewÀhrt:

  • Treffen aller Klassensprecher aus allen 16 Klassen je ein MĂ€dchen und ein Junge
  • Zwei Schulsprecher, ein MĂ€dchen und ein Junge
  • Der SchĂŒlerrat trifft sich alle 4 Wochen, d.h. jeweils mindestens zweimal zwischen den Ferien
Ziele und Erfolge

Ziele fĂŒr die Stabilisierung der SchĂŒlerdemokratie:

  • Festigung des Klassenrates als Basis fĂŒr SchĂŒlerrats-Diskussionen
  • Weiterentwicklung der Mitbestimmungskultur und Verantwortung innerhalb des Schullebens
  • Ausweitung der Aufgaben und Mitbestimmungsmöglichkeiten

Erfolge bisher:

  • Kommunikation ĂŒber die Gesamtkonferenz und Protokolle
  • EinfĂŒhrung der Lesepause
  • EinfĂŒhrung und Ausleihe von Hofspielzeug durch die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler
  • Streitschlichter AG ab Schulhalbjahr 2007/2008
  • Mitbestimmung bei vielen Einzelentscheidungen (Schulfestplakate, KlettergerĂŒst, Pausenregeln, Programm Fasching, 
)
  • Einsatz der Streitschlichter als Pausenhelfer
  • Offene Turnhalle in den Pausen
  • Elternlotsen
  • Mitbestimmung bei Projektwochen, Schulfesten, Umgang mit den Tretrollern etc.

Die Offene Ganztagsschule

Das Ganztagsangebot an der Grundschule Comeniusstraße umfasst eine feste Schulzeit von 8.00 – 13.00 Uhr und freiwillig zu nutzende Angebotselemente am Nachmittag bis 15.00 Uhr, bzw. 16.00 oder 17.00 Uhr.

Die Schwerpunkte liegen auf dem gemeinsamen Mittagessen, Gemeinschaftsprojekten und attraktiven Arbeitsgemeinschaften.

Mit unserem Kooperationspartner, dem Team des Kinderhauses Brunsviga und ihrer Leiterin Ute Wasserbauer arbeiten wir stÀndig daran, unser BildungsverstÀndnis und gemeinsame Vorhaben und Projekte weiter zu entwickeln.

Dennoch gibt es natĂŒrlich auch Angebote am Nachmittag,  die nicht zwingend mit dem Lerngeschehen des Vormittags in Verbindung stehen mĂŒssen.

Unser nachmittÀgliches vielfÀltiges Bildungsangebot beruht auf vier SÀulen.

Durch unser ViersĂ€ulenmodell machen die Kinder selbstĂ€ndige Lernerfahrungen, die sie fĂŒr die schulischen Lernprozesse stĂ€rken. DarĂŒber hinaus entdecken sie ihre besonderen FĂ€higkeiten, Interessen und entwickeln eigene Lernstrategien.

1. SĂ€ule: Arbeitsgemeinschaften

Zurzeit bieten wir wöchentlich siebzig Arbeitsgemeinschaften an, aus denen die Kinder wÀhlen können. Aus den Bereichen Sport, Kunst, Tanz, Theater, NÀhen, Werken, Schach, Trickfilm, Yoga, Experimentieren, Technik und Vielem mehr können die Kinder wÀhlen.

AG-Angebote (PDF 3.31 MB)

Sehr glĂŒcklich sind wir ĂŒber unser Konzept Jedem Kind ein Instrument. In Kleingruppen können die Kinder Klavier-, Geigen-, Cello-, Querflöten, Blockflöten-, Trompeten-, Gitarren-, Percussion- und Klarinettenunterricht erhalten. Die Instrumente werden ihnen dafĂŒr von der Schule zur VerfĂŒgung gestellt.

Die Arbeitsergebnisse aller Arbeitsgemeinschaften werden einmal jÀhrlich im Rahmen eines PrÀsentationsnachmittags der gesamten Schulfamilie vorgestellt.

2. SĂ€ule: Offene Angebote

TÀglich können die Kinder, die nicht an einer Arbeitsgemeinschaft teilnehmen, zwischen mehreren, tÀglich wechselnden Angeboten wÀhlen.

3. SĂ€ule: Ich bin einfach nur da

Besonders wichtig ist uns auch die 3. SĂ€ule.

Hier kann ich etwas machen, was mir Spaß macht, mich mit meinen Freunden treffen oder mich zurĂŒckziehen, lesen oder etwas einĂŒben. Auf jeden Fall sind immer Erwachsene da, die auf mich aufpassen oder die ich etwas fragen kann.

4. SĂ€ule: Kindersprechstunde und ĂŒbendes Lernen

Jede Klassenlehrkraft hat einmal pro Woche ein Zeitfenster von 90 Minuten, die der Klasse fĂŒr individuelle GesprĂ€che und Förderung zur VerfĂŒgung steht.

Kooperationen ergÀnzen das Angebot

Gemeinsam mit dem Team von Ute Wasserbauer haben wir intensiv an unserem Konzept und unseren Angeboten fĂŒr unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler gearbeitet und noch viele Kooperationspartner gewinnen können. So sind wir sehr glĂŒcklich ĂŒber unsere Kooperation mit dem Team BS e. V., – Löwen Classics, die es ermöglicht hat, dass wir sowohl in unserem Atelier als auch im Rahmen einer AG Reiten im Reitstall Volkmarode anbieten können.

Sind Sie nun neugierig geworden auf die „Offene Ganztagsschule“? Dann sind Sie herzlich eingeladen hier (AG-Angebote.pdf, 3.31 MB) weiter zu lesen.

Und nun noch einige organisatorische Anmerkungen: In unserer Offenen Ganztagsschule wird an 5 Tagen in der Woche bis jeweils 15.00 Uhr ein verlÀssliches Betreuungsangebot vorgehalten. Dieses Angebot ist bis 15.00 Uhr entgeltfrei.

Entgeltpflichtige Betreuungsangebote sind in Form der sonstigen Schulkindbetreuung in und an Schulen bis jeweils 17.00 Uhr möglich.

Bei einer Teilnahme am Angebot der OGS werden an unserer Schule folgende Pauschalen fĂŒr das Essen monatlich berechnet:

Mittagessen / Woche
monatliche Kosten
1 x wöchentlich13,00 €
2 x wöchentlich26,00 €
3 x wöchentlich39,00 €
  
Mo – Fr einschl. 5-wöchiger Ferienbetreuung65,00 €

Unsere Köchin Maja Richei und ihr Team arbeiten teilweise mit Komponenten der Hofmann Menumanufaktur. Diese Komponenten sind tiefgefroren und werden in unserer KĂŒche schonend aufbereitet.

Sehr viele Elemente werden aber auch frisch zubereitet, wie GemĂŒse, Kartoffeln, Kartoffelbrei, Reis, Nudeln, Salate, Dessert, Kuchen und die tĂ€gliche Rohkost. In regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden wĂ€hlen alle Klassen ihr Lieblingsgericht und einmal wöchentlich können sich die Kinder mittags auf den Favoriten einer Klasse freuen.

Schulleben

Anregen und vielfÀltig

Eine gute Schule drĂŒckt sich auch in einem anregenden und lebendigen Schulleben aus. Daher legen wir auf die Gestaltung eines abwechslungsreichen Lebens in der Comeniusschule besonderen Wert.

Musisch-kĂŒnstlerischer Auftakt

Zu Beginn des neuen Schuljahres finden im jĂ€hrlichen Wechsel entweder ein Schulfest, musische Tage oder das Projekt „Junge Kunst im alten Schulhaus“ statt. Bei dieser Aktion arbeitet ein KĂŒnstler oder eine KĂŒnstlerin mit unseren Kindern. Die dabei entstandenen Arbeiten werden dann gemeinsam mit den Werken des KĂŒnstlers in einer zweiwöchigen Ausstellung im Schulhaus gezeigt.

Hello & Alaaf

Mit Helau und Alaaf wird im Februar/MĂ€rz Fasching gefeiert.

Lesetage

Zum 23. April, dem Tag des Buches finden in allen Klassen Lesetage statt. Rund um das Buch wird gemalt, gespielt und natĂŒrlich vorgelesen.

Adventszeit

Zum FrĂŒhlingsanfang begrĂŒĂŸen wir mit allen Kindern den FrĂŒhling im Rahmen einer Andacht in der St. Paulikirche.

Projekttag

Vor Christi Himmelfahrt fĂŒhren wir in jedem Jahr drei Projekttage zu wechselnden Themen durch.

Spiel- und Sportfest

Im Juni freuen sich alle Kinder auf das Spiel- und Sportfest, das in der Regel auf dem Platz der Freien Turner im Prinzenpark stattfindet.

English Day

Zum Ende des Schuljahres gibt es fĂŒr alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler den „English Day“. Nach der „Morning Assembly“  arbeiten alle Kinder zu zuvor ausgewĂ€hlten Themen, z. B. zu den Landeskulturen der englischsprachigen LĂ€nder oder lesen und bearbeiten englische BilderbĂŒcher.

Abschied von den ,,Großen"

Am letzten Schultag vor den großen Ferien, in der 2. Stunde, verabschieden wir mit einer kleinen Feier unsere „Großen“, die ViertklĂ€ssler.

Andacht St. Paulikirche

In der Adventszeit treffen sich die Flurgemeinschaften zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier. In der Regel besuchen wir mit den Kindern unserer Schule das WeihnachtsmÀrchen im Staatstheater.

Theater & Museumsbesuche

In allen Klassen finden regelmĂ€ĂŸig Theater- und Museumsbesuche statt. Mit dem Kunstmuseum Wolfsburg verbindet uns eine enge Kooperation. RegelmĂ€ĂŸig besuchen wir die Ausstellungen mit unseren Klassen und fĂŒhren dort Workshops durch.

Auch mit dem Staatstheater Braunschweig sind wir durch den Kooperationsvertrag Theaterfieber eng verbunden und besuchen mindestens zwei Vorstellungen des Kinder- und Jugendtheaters.

Klassenfahrt

GrundsĂ€tzlich streben wir an, dass jedes Kind mindestens einmal in seiner Grundschulzeit auf eine drei- bis fĂŒnftĂ€gige Klassenfahrt geht, denn durch Klassenfahrten werden in der Schule angelegte Lernprozesse erweitert und gestĂ€rkt.

Kooperationen mit außerschulischen Partnern

Das Gelingen des schulischen Lernens und Erziehens hĂ€ngt in großem Maße von der QualitĂ€t der Kooperation von Schule und Elternhaus ab. Rutter (1989) hat in seinem Buch „FĂŒnfzehntausend Stunden“ englische SchĂŒler 13 Jahre lang begleitet. Er gelangte dabei u.a. zu folgendem Ergebnis: Übernehmen Eltern, Lehrer und SchĂŒler in der Schule gemeinsam Verantwortung fĂŒr das Lernen, die Leistung und Probleme der Kinder, verbessern sich sowohl die Leistungen als auch das Verhalten der SchĂŒler. Aus diesem Grund sind Eltern fĂŒr uns die wichtigsten Kooperationspartner.

Im Sinne einer Erziehungspartnerschaft möchten wir mit den Eltern als den wichtigsten Bezugspersonen der Kinder offen, kreativ und konstruktiv zusammenarbeiten.

DarĂŒber hinaus braucht Schule BĂŒndnispartner aus Netzwerken und der Region, die neue Konzepte, Inhalte und Anregungen mitbringen. Mit ihnen kann die QualitĂ€t der Schule gesteigert, den besonderen Herausforderungen besser begegnet werden und die individuellen Leistungen der Kinder noch besser gefördert werden.

Mit dem Team des Kinderhauses der Brunsviga unter der Leitung von Ute Wasserbauer  versuchen wir nun schon seit 1994 – Einrichtung des Schulhortes – bzw. 2007 – EinfĂŒhrung der Offenen Ganztagsschule, den gestiegenen AnsprĂŒchen gerecht zu werden.

Im Bereich der Offenen Ganztagsschule werden wir außerdem unterstĂŒtzt von zahlreichen KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstlern, Musikerinnen  und Musikern, Theater- und TanzlehrkrĂ€ften, Vereinen und vielen Experten, die den Kindern neue Lern- und Lebenswelten erschließen, welche wir als Schule allein nicht bieten können.

In den letzten Jahren haben sich weitere Kooperationen mit BĂŒndnispartnern ergeben, mit denen wir im Erfahrungsaustausch stehen, die uns in unserer pĂ€dagogischen Arbeit und unsere Bildungsprozesse unterstĂŒtzen und fördern und die dazu beitragen, dass wir unseren Kindern die bestmöglichen Bildungschancen geben können.

Kinderhaus Brunsviga

Mit dem Team des Kinderhauses Brunsviga, das ein Teil des Kultur- und Kommunikationszentrum Brunsviga im östlichen Ringgebiet ist, verbindet uns eine langjÀhrige, sich gegenseitig bereichernde Kooperation, die im Jahr 1994 begann.

Die Leiterin des Kinderhauses, Ute Wasserbauer, die bereits vorher im Rahmen eines Projekts PausenspielgerĂ€te mit unseren SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern entworfen und hergestellt hatte, erkannte gemeinsam mit dem damaligen Kollegium die Notwendigkeit, Kinder zum kreativen Spiel in den Pausen anzuregen. So kam die SozialpĂ€dagogin Kristina Hornburg, die auch heute noch Teil des Kinderhaus-Teams ist, zu uns.

Zwei Jahre spÀter wurde die Kooperation zwischen dem Kinderhaus und der Comeniusschule erweitert und eine Hortgruppe, in der 20 Kinder betreut wurden, wurde eingerichtet. Im den folgenden Jahren wuchs die Hortgruppe auf zuletzt 60 Kinder an.

NatĂŒrlich wurde auch die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöht, zum großen Teil sind die nach und nach hinzugekommenen Kolleginnen und Kollegen auch heute noch bei uns.

Im Jahr 2003 begannen wir gemeinsam mit der Entwicklung des Konzepts der Offenen Ganztagsschuele, die wir seit 2007 gemeinsam umsetzen.

Hier können Sie mehr ĂŒber die Arbeit des Kinderhauses Kinderhaus Brunsviga erfahren.

BĂŒrgerstiftung Braunschweig

Mit der BĂŒrgerstiftung Braunschweig verbindet uns eine enge Kooperation. Zum einen arbeiten seit 2009 Seniorinnen und Senioren, die als Schulmediatoren ausgebildet worden sind, an der Comeniusschule. Durch sie erhalten unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler UnterstĂŒtzung und Beratung bei der friedlichen und eigenverantwortlichen Lösung von Konflikten – schauen Sie bitte dazu auch unter Kurzkonzepte / Raum der guten Lösungen. Zum andern unterstĂŒtzt die BĂŒrgerstiftung unser Konzept „Zum Lesen verlocken“ durch finanzielle Zuwendungen fĂŒr unsere bestens ausgestattete SchĂŒlerbĂŒcherei, in der sich BĂŒcher von allen bekannten und vielen unbekannten Kinderbuchautoren, BilderbĂŒcher, BĂŒcher fĂŒr AnfĂ€nger und fortgeschrittene Leseratten und SachbĂŒcher fĂŒr die Recherche zu Expertenthemen finden. Auch der Einsatz von ehrenamtlichen Lesepatinnen und Lesepaten wird durch die BĂŒrgerstiftung gefördert. Die Lesepaten stehen unseren SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern beispielsweise bei ihrer wöchentlichen Stunde in der BĂŒcherei zur Seite und tragen dazu bei, die Freude am Lesen zu entwickeln und zu vertiefen.  Besonders Kindern, die in ihren Familien bislang kaum Kontakt zu BĂŒchern hatten, sind sie durch Vorleserituale und gemeinsames Lesen eine unverzichtbare UnterstĂŒtzung.

Chronik

Ostern 1903 Die Schulgemeinde der Grundschule Comeniusstraße wurde als 5. Mittlere Knabenschule gegrĂŒndet. Vorerst wurden die 6 Klassen an drei verschiedenen Stellen der Stadt untergebracht, mit dem Bau des SchulgebĂ€udes wurde begonnen.
Herbst 1903 Richtfest
2. August 1904 Bezug des SchulgebĂ€udes in der Comeniusstraße
FrĂŒhjahr 1905 11 Klassen mit 510 Jungen
1914 1. Weltkrieg, mit der LĂ€nge des Krieges wurden die unterrichtlichen Schwierigkeiten grĂ¶ĂŸer: es fehlten mĂ€nnliche LehrkrĂ€fte (von 19 LehrkrĂ€ften wurden 13 eingezogen).
1915 / 16 die ersten Lehrerinnen nahmen ihre Arbeit auf.
Ostern 1919 Im Staate wurde nicht mehr nach Herkunft und Stand gefragt, eine Einteilung nach mittleren und unteren BĂŒrgerschulen war nicht mehr notwendig. Unsere Schule hieß ab nun “Volksschule Comeniusstraße Braunschweig”.
1925 – 1930 Auf einem Gebiete war unsere Schule in diesem Jahrzehnt fĂŒhrend: Sie besaß einen Schulgarten, ein StĂŒck Land von etwa 500 mÂČ. Wo frĂŒher der Garten lag, stehen heute die HĂ€user der Heinrich-Heine-Straße.
1933 – 1945 war die pĂ€dagogische Arbeit in der Volksschule durch die Diktatur der Nationalsozialisten stark belastet.
1939 2. Weltkrieg: die Schwierigkeiten begannen mit Kriegs- und steigerten sich von Jahr zu Jahr. Luftschutzkurse wurden in der Schule abgehalten, das GebĂ€ude luftschutzbereit gemacht, die Westseite des Kellers in LuftschutzrĂ€ume umgewandelt, LuftschutzĂŒbungen durchgefĂŒhrt, Nachtwachen (2 Lehrer, 2 SchĂŒler) gestellt.
ab 1943 war an einen geregelten Unterricht infolge des Bombenkrieges nicht mehr zu denken.
ab Sommer 1943 FĂŒr die Braunschweiger Schulen lief die Schulverschickung. Jeder Schule wurde ein geschlossener lĂ€ndlicher Bezirk zugewiesen.
15. Oktober 1944 Durch das beherzte Eingreifen des Hausmeisters LĂŒtge, der in der Nacht, körperlich selbst behindert, auf dem Dachboden und in den oberen Fluren verschiedene Brandbomben und Feuer löschte. Dadurch rettete er das GebĂ€ude und spĂ€ter auch die Turnhalle.
April 1945 Die Amerikaner zogen ein, der Unterricht hörte auf.
10. September 1945 Die Schule wurde wieder geöffnet. Der Unterricht litt unter zahlreichen Hemmungen. Schlimm war die Kohlenknappheit, noch schlimmer Hunger und soziales Elend. Die meisten Familien unseres Schulbezirks wohnten in stark beschĂ€digten Wohnungen, viele in einem Raum, manche in feuchten Kellern, andere unter dem Dach, wo es im Sommer oft glutheiß und im Winter eisig kalt war.
Ostern 1947 44 Jahre lang war unsere Schule eine Knabenschule. Ostern 1947 wurden die ersten gemischten Elementarklassen eingerichtet. Seitdem wurde Jahr um Jahr die Koedukation weiter ausgebaut.
ab 1948 Wiederinstandsetzung des GebÀudes
1954 / 55 28 Klassen mit 1157 Kindern, 28 LehrkrĂ€fte (Auslagerung von einigen Klassen, beispielsweise in die Schule Leonardstraße). Die Koedukation war in allen JahrgĂ€ngen eingefĂŒhrt.
1957 / 58 wurden nur zwei erste Klassen mit 82 Kindern eingerichtet. Auch damals gab es schon dramatische GeburtenrĂŒckgĂ€nge.
1962 / 63 Einrichtung der Schulkindergartens im unteren Flur.
1. August 1974 Umwandlung der Volksschule in die Grundschule Comeniusstraße (1.-4. Klasse).
1976 / 77 Einrichtung von 2 Vorklassen
1977 / 78 4 Vorklassen
1993 / 94 EinfĂŒhrung der vollen Halbtagsschule (VerlĂ€sslicher Unterricht von 8.00 – 13.00 Uhr auf der Grundlage eines pĂ€dagogischen Konzeptes).
1996 1.Mal Projekt “Junge Kunst”, bei dem eine KĂŒnstlerin mit den Kindern arbeitet. Die dabei entstandenen Arbeiten werden im Rahmen einer Ausstellung in der Schule gezeigt.
2001 Teilnahme unserer Schule am Rik (Regionales Integrationskonzept). Im Schuljahr 200 1/02 startet in der Stadt Braunschweig der Schulversuch “Lernen unter einem Dach”, an dem auch unsere Schule teilnimmt. Ziel des Versuchs ist es, das prĂ€ventive und integrative Angebot sonderpĂ€dagogischer Hilfen in der Grundschule auszubauen. Ein besonderer Baustein ist die sonderpĂ€dagogische Grundversorgung. Sie beinhaltet die sonderpĂ€da-gogische Förderung in der zustĂ€ndigen Grundschule von lernbeeintrĂ€chtigten und sprachauffĂ€lligen Kindern und SchĂŒlerInnen mit Verhaltensproblemen. Gleichzeitig soll durch frĂŒhzeitige Hilfe und UnterstĂŒtzung Defiziten vorbeugend entgegen gewirkt werden. Um das leisten zu können, wurden unserer Schule von der Bezirksregierung Braunschweig 27,5 Sonderschullehrerstunden zur VerfĂŒgung gestellt.
Februar 2001 Beginn der Kooperation mit dem Kunstmuseum Wolfsburg. Alle Kinder unserer Schule besuchen die Ausstellungen von Gary Hill und Ed Ruscha und erhalten eine qualifizierte, kindgerechte FĂŒhrung von Mitarbeiterinnen des Museums.
Mai 2003 100-jĂ€hriges JubilĂ€um der Grundschule Comeniusstraße
2007 Comeniusschule wird “Offene Ganztagsschule”
2013 Gewinn des deutschen Schulpreises
2016 EinfĂŒhrung altersgemischtes Lernen

Förderverein

Der Förderverein der Grundschule Comeniusstraße besteht bereits seit ĂŒber 50 Jahren. In ihm haben sich Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer zusammengetan, die mit ehrenamtlichem Einsatz das Schulleben interessanter und attraktiver gestalten wollen.

Hierzu findet, neben der jĂ€hrlichen Mitgliederversammlung in der Schule, zwischen den Vereinsmitgliedern und der Lehrerschaft ein regelmĂ€ĂŸiger Austausch in kleiner Runde statt, um ĂŒber Ideen und gewĂŒnschte Anschaffungen zu sprechen, die ĂŒber die zur VerfĂŒgung stehenden finanziellen Budgets der Schule hinausgehen.
Oft sind es die kleinen „Extras“, die den Alltag der Kinder positiv beeinflussen, wie SpielgerĂ€te fĂŒr die Pausen, ein CD-Player fĂŒr den Sportunterricht, ein Brennofen fĂŒr die Töpferarbeiten, Material fĂŒr die Verkehrserziehung, Musikinstrumente, NotenstĂ€nder, BĂŒcher, Mathematik-ZĂŒge und vieles mehr.

Die Einnahmequellen des Vereins sind, neben den MitgliedsbeitrÀgen, u.a. der Punsch-, Kaffee- und Kuchenverkauf bei der Einschulungsfeier, beim Schulweihnachtsmarkt und beim Schulfest, sowie der Verkauf des Schul-T-Shirts, des Films des letzten Schul-Musicals und des Schulkalenders.
Bei all diesen Aktionen, die vereinsintern geplant und umgesetzt werden, ist jede helfende Hand willkommen.

Da ein Verein aus Vereinsmitgliedern besteht, wĂŒrden wir uns sehr freuen, wenn sich die Mitgliederzahl des Fördervereins vergrĂ¶ĂŸern wĂŒrde. Zusammen kann so Vieles erreicht werden, das sich positiv auf das Schulleben auswirkt und die Grundschulzeit zu einer ganz besonderen Zeit im Leben der Kinder werden lĂ€sst.

Somit bitten wir Sie, als die Eltern unserer SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, den Förderverein als Mitglieder mit einem Mindestbeitrag von 12 € jĂ€hrlich zu unterstĂŒtzen.
Gerne können Sie auch mitarbeiten und aktiv mitgestalten und sich mit Ihren Kenntnissen, Ihren FÀhigkeiten und Ihrer Zeit einbringen.
SelbstverstĂ€ndlich freuen wir uns auch ĂŒber Mitglieder, die keine Kinder (mehr) an unserer Schule haben. In diesem Falle streichen Sie bitte im Beitrittsformular den Bereich “SchĂŒler”. Die Mitgliedschaft lĂ€uft dann unbefristet bis zur KĂŒndigung.

Im Sinne unserer Kinder danken wir Ihnen fĂŒr Ihre Mithilfe!

Gerne stehen wir Ihnen fĂŒr weitere Informationen zur VerfĂŒgung:
Vorstand des Fördervereins: foerderverein@gs-comenius.de

Noch mehr Informationen gefÀllig?
Susanne Hildebrandt, Janina Tertilt, Markus Böck und Franziska-Luise Brunke waren am 25.4.2024 bei Radio Okerwelle in der Sendung Wunschkiste und haben bei Peter AltstÀdt den Verein vorgestellt:

Ansprechpartner:
Förderverein-Vorstand: foerderverein@gs-comenius.de
Christian Krinke: anch-jano@gmx.de